Regelmäßig fliegen die Mitarbeiter des „Friedensdorf International“ in die Krisengebiete dieser Welt, wo sie Kinder mitnehmen, die so krank oder verletzt sind, dass sie in ihren Heimatländern sterben würden. Zurzeit kommen vor allem Zwei- bis Zehnjährige aus Afghanistan, Tadschikistan oder Angola nach Oberhausen, wo sie von einem Team von Festangestellten und ehrenamtlichen Ärzten und Helfern empfangen und behandelt werden. Insgesamt leben rund 300 Kinder im Dorf, das vollständig durch Spenden finanziert wird.
Es sind mutige Kinder, die ihre Eltern für Monate, manchmal auch Jahre nicht sehen. Der elfjährige Rosario aus Angola hat eine angeborene Enzephalozele. Sein Stirnknochen sind nicht geschlossen und so ist Gehirnmasse ausgetreten. Schon eine kleine Verletzung könnte für ihn lebensgefährlich sein. Die Kinderklinik Gelsenkirchen wird ihn kostenlos behandeln und ihm so die Chance auf ein normales Leben geben. Der zehnjährige Omar hat als Kleinkind Verbrennungen im Gesicht und der rechten Hand erlitten. In der ambulanten Klinik des Dorfes ist er operiert worden, sodass er seine verbrannte Hand wieder benutzen kann. Er kehrt zu seiner Familie in Afghanistan zurück.
Die 56-jährige Claudia Peppmüller ist die Verbindungsperson zwischen dem Friedensdorf und den Eltern der Kinder sowie den Partnerorganisationen vor Ort. Sie reist mit den Kindern mit und unterhält die Kontakte. Im Dorf, in Oberhausen, ist Lisa Jung eine der festen Betreuerinnen. Sie kümmert sich um eine Gruppe von Jungen, die zwischen ihren Krankenhausaufenthalten im Dorf ein Zuhause auf Zeit finden.
Autorin
Britta Behrendt
Producer
Michael Richter
Ausführender Produzent
Enzo Maaß
Produzentin
Sandra Maischberger
Redaktion
Kathrin Bronnert
Larissa Klinker
Team
Kamera
Rainer Friedrich
Jan Kerhart
Schnitt
Ulrich Skalicky
Produktion
Valentina Löhlein
Produktionsleitung
Markus Rogenhagen